Interessierte BerufseinsteigerInnen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, die durch ihre Berufs- oder Studienerfahrung einen besonderen Bezug zum Nachbarland haben, können sich bis zum 4. Februar 2018 bewerben.


Nachwuchsführungskräfte im Austausch
Seit 2007 bringt der Deutsch-Französische Zukunftsdialog Nachwuchsführungskräfte aus beiden Ländern zusammen und fördert einen intensiven Austausch über europäische Zukunftsfragen. Die TeilnehmerInnen sind BerufseinsteigerInnen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, die durch ihre Berufs- oder Studienerfahrung einen besonderen Bezug zum Nachbarland haben. Der Zukunftsdialog wird von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und dem Cerfa im Institut français des relations internationales (Ifri) in Zusammenarbeit und mit Förderung der Robert Bosch Stiftung organisiert.
 
Ein aktives Netzwerk, innovative Formate
Die TeilnehmerInnen nehmen an drei Seminaren in Deutschland, Frankreich und Schweden teil. Während des ersten Seminars führen inhaltlicher Input von ExpertInnen und interaktive Workshops in das Thema des Jahrgangs ein. Die TeilnehmerInnen bereiten außerdem in binationalen Arbeitsgruppen ein Treffen mit Akteuren der Zivilgesellschaft vor, das zwischen dem ersten und dritten Seminar stattfindet. Dieses Treffen ist wesentlicher Bestandteil des Programms. In Schweden werden ausgewählte Initiativen der Zivilgesellschaft getroffen, die in der Demokratieförderung innovative Lösungsansätze anbieten. Beim Abschlussseminar in Paris tauschen sich TeilnehmerInnen und Entscheidungsträger über die Ergebnisse des Jahrgangs aus. Die Publikationsreihen DGAPanalysen und Notes du Cerfa des Ifri ergänzen den Programmablauf laufend inhaltlich. Parallel zur Arbeit des aktuellen Jahrgangs wird ein Alumni-Netzwerk gefördert. Darin entwickeln die Ehemaligen gemeinsam neue Ideen, die über das Programmjahr hinausgehen und den transnationalen Austausch zwischen den Alumni nachhaltig vertiefen.



Demokratie in Europa stärken
Die vergangenen Wahlen in Deutschland und Frankreich haben in beiden Ländern gesellschaftliche Spaltungen offengelegt. Viele Bürger fühlen sich von politischen Entscheidungsprozessen abgekoppelt und reagieren mit Wahlenthaltung, Protest oder Resignation auf den Vertrauensverlust. Wir wollen die Hintergründe für diese Haltungen besser verstehen und gemeinsam nach innovativen Lösungen suchen, um Demokratie in Europa zu stärken. Der Deutsch-Französische Zukunftsdialog soll dabei als Plattform dienen, die Wissen, Kreativität und Vielfalt bündelt und verbreitet.

 

Mehr Informationen hier

Bewerbung bis zum 4. Februar

https://www.zukunftsdialog.eu

Source: 
https://www.zukunftsdialog.eu/