Eins ist sicher, mit Zahlen muss man sich leicht tun, um im Alltag damit umgehen zu können.

Doch auch kontaktfreudig muss man sein, um die Kunden bestens beraten zu können und ihr Vertrauen zu gewinnen.

In Frankreich ist der Sektor des Bankwesens mit mehr als 40.000 Arbeitsplätzen der größte private Arbeitgeber. Die Perspektiven im Bankensektor sind also trotz der Krise gut.

Man  kann sofort nach dem Abitur mit einer Ausbildung im Bereich des Bankwesens beginnen. Die Ausbildungszeit ist sehr unterschiedlich und für junge Leute geeignet, die einen langen oder kurzen Studiengang wünschen, da die Ausbildung sowohl 2 Jahre also auch über 5 dauern kann. Natürlich ist auch ein internationales Studium in diesem Bereich möglich. Viele der Schulen können zahlreiche Angebote und Partnerschaften weltweit aufzeigen. 

Bei kurzen Studiengängen unterscheidet man zwischen einem Brevet de technicien supérieur (BTS), einem Diplôme universitaire de technologie (DUT) und einem berufsorientierten Bachelor (licence professionnelle). Ob BTS, DUT oder praxisorientierter Bachelor, die Ausbildung dauert in der Regel 2 bis 3 Jahre, beinhaltet mehrere Praktika und eine Spezialisierung. Die Anmeldungen gehen über die Universitäten, die natürlich auch die klassischen Studiengänge anbieten.

Manche Hochschulen, sogenannte Instituts universitaires professionnalisés (IUP) kann man ab dem 4. Semester (Bac+2) besuchen und ein Hauptstudium im Bereich der Banken weiterführen, zum Beispiel am Institut Supérieur d’Affaires et de Finances Internationales (ISAFI) an der Aix-Marseille 2, in Angers an der École Supérieure d’Économie et de Management des Patrimoines oder an der Lyon 2 an der Faculté de Sciences Économiques et de Gestion (FSEG). Nach den 2 Jahren besteht auch die Möglichkeit ein Magistère-Diplom zu erwerben, mit einer Regelstudienzeit von 3 Jahren sowie einem intensiven Studienplan. Unter anderem gibt es diese Magistère an der Bordeaux 4 am Magistère d’Économie et Finances Internationales (MAGEFI) oder ein Magistère Finance et Gestion option Finance an der Paris 1.

Nach einem Bachelor mangelt es nicht an berufs- oder forschungsorientierten Master-Programmen, deren Angebot an Spezialisierungen sehr vielfältig ist.

Wer nicht an der Universität studieren möchte, hat die Möglichkeit am Institut d’études politiques (IEP) auch Sciences-Po genannt, den Studiengang Wirtschaft und Finanzen (éco-fi) zu belegen. Auch ein Studium an einer der französischen écoles de commerce nach einem concours im Jahr des Abiturs oder nach einer prépa -2 Jahre intensive Vorbereitung für die Elitehochschulen (écoles supérieures de commerce) wie HEC, ESSEC, oder ESCP- ist möglich.

Für eine vollständige Liste der Schulen nehmen Sie bitte unsere Suchmaschine in Anspruch.

Nützliche Links:

- Banque de France
- Internetseite mit den Ausbildungen im Bereich des Bankwesens und den Finanzen
- Institut der Versicherungsmathematiker

Siehe auch:

- Infozettel "Bankwesen" als PDF-Datei