Wer hat noch nie von den PISA- Studien gehört ?

Sie spiegeln die Aufgaben der Erziehungswissenschaft sehr gut wider. Erziehungswissenschaft umfasst die kontinuierliche Erforschung vieler soziologischer, ökonomischer oder psychologischer Faktoren mit dem Ziel, die Lernfortschritte zu beobachten und ihre Entwicklungen zu analysieren.

Mit der Erfindung dieses Studienganges im Jahre 1967 an der Sorbonne in Paris ist er noch relativ jung. In Frankreich kann man Erziehungswissenschaften als Bachelor- Programm schon nach dem Abitur studieren. Da der Studiengang aber noch so jung ist, werden Erziehungswissenschaften nicht an jeder Universität angeboten; in den meisten Fällen fängt das Studium in Erziehungswissenschaften erst mit dem Master-Programm an. Vorher gibt es Einführungen in die Erziehungswissenschaften sowie andere Fächer, die darauf vorbereiten. Bevor man sich nämlich auf Erziehungswissenschaften fokussiert, benötigt man zahlreiche Kenntnisse in anderen Bereichen.
Der Studiengang ermöglicht auch oftmals einen Quereinstieg in das Grundschullehramt, da die Fundamente der Pädagogik dort erlernt werden. Es wird empfohlen, mindestens bis zum Master weiter zu studieren, da so auch die Türen zum Doktortitel geöffnet werden. Dort wird dann erforscht, unter welchen Bedingungen das Lernen am besten gelingt und welche Faktoren es beeinträchtigen bzw. verbessern. Die Forschungsbereiche variieren daher oft, da die Bedürfnisse je nach Altersgruppe unterschiedlich sind und in diesem Rahmen nicht nur die Programme, sondern auch das Umfeld der Schüler untersucht werden.

Nützliche Links

- europäisches Expertennetz in Sozialswissenschaft der Bildung und der Ausbildung
- Zeitschrift der Erziehungswissenschaft
- Nationales Institut für Pädagogik

Siehe auch:

- Infozettel "Erziehungswissenschaften" als PDF-Datei