Mondäne Badeorte, jahrhundertealte Städte, weite Strände und unberührte Naturlandschaften: Frankreich ist ohne Zweifel eines der populärsten Reiseziele Europas. Hier wird Kultur und Qualität großgeschrieben.

Die Ausbildungen in Frankreich finden meistens auf hohem Niveau statt. Das französische Prestige kommt hier zum Ausdruck - und wer mitwirken möchte an idyllischen Plätzen und keine Angst vor langen Arbeitstagen hat, ist hier genau richtig.

Ein Einstieg ist nach dem Abitur sofort möglich und richtet sich nicht nur an die, die ein langes Studium in Betracht ziehen. In der Tat haben die zahlreichen Brevets de Technicien Supérieur (BTS) eine hohe Anziehungskraft. In nur 2 Jahren wird in der gewünschten Spezialisierung eine gute und solide Ausbildung angeboten. Ein Plus ist auch die praktische Arbeitserfahrung im Rahmen der vorgesehenen Praktika.

An der Universität kann man sich sehr gut auf Berufe in den Bereichen Tourismus oder Gastwirtschaft mit einem Bachelor in angewandten Fremdsprachen Langues Etrangères Appliquées (LEA) - oder in wirtschaftlicher und sozialer Verwaltung - Administration économique et sociale (AES) – vorbereiten. Ebenfalls nach Abschluss der sogenannten licences professionnelles, also berufsorientierte Bachelorstudiengänge, wird man sehr früh und gut angelernt ins Berufsleben entlassen.
Nach einem Bachelor besteht die Möglichkeit, noch einen berufsorientierten Master zu machen - Master professionnel.

Neben den Universitäten bieten die Grandes Ecoles de Commerce zahlreiche innovative Studiengänge an, in welchen sie Management, Wirtschaft, Sprachen und Basiskenntnisse der Gastronomie miteinander vereinen.
Private Schulen mit einer Spezialisierung im Hotelgewerbe wie das Institut Paul Bocuse, Vatel, Ferrandi oder die Ecole Supérieure Internationale de Savignac  bilden in 2,3 oder 5 Jahren aus, jedoch sind die Kosten dort höher als an den meisten Universitäten. Wichtig ist auch zu überprüfen, ob die ausgehändigten Diplome vom Staat anerkannt, d.h. akkreditiert werden. Unatech zum Beispiel verfügt über ein nationales Verzeichnis der Hochschulen, die Fächer im Bereich Hotelgewerbe und Tourismus unterrichten.

Ganz besonders auf internationaler Ebene spielt das Hotelgewerbe eine wichtige Rolle. Die französische Gruppe Accor zum Beispiel liegt noch vor der amerikanischen Hotelkette InterContinental. Wer in Frankreich sein Studium absolviert, kann sich auf eine internationale Karriere gefasst machen.

Nützliche Links

- europäischer Verein für Tourismus und Hotelgewerbe
- Internetportal für Jobs im Bereich des Hotelgewerbes und der Gastronomie
- Verein der Berufe der Hotelindustrie - man findet dort viele Informationen über die Berufe im Hotelgewerbe