Schon der Kulturbegriff ist ein weites Spektrum. Noch interessanter ist es wohl, das Kulturgut zu untersuchen - ein Ergebnis künstlerischer Produktion oder ein anderes menschliches Zeugnis, das als wichtig und erhaltenswert anerkannt ist.

Um die Spuren der Geschichte nicht zu verwischen, erweitert sich das Kulturerbe ständig. Daraus ergeben sich zahlreiche Berufe, die sehr unterschiedlich sind, aber von der Vorliebe zur Geschichte und dessen Erhalt zusammengehalten werden.

Der französische Staat fördert viele der Schulen, deren Regelstudienzeit 3 Jahre beträgt. Dies ist der Fall für die Ecole du Louvre, an der man Archäologie, Kunstgeschichte, Epigraphik, Anthropologie, Geschichte der Völker und Museologie studieren kann. Das öffentliche Institut National du Patrimoine (INP) bildet zu Berufen wie Verwalter und Restaurator vom Kulturerbe aus. Auch das Centre des Hautes Etudes de Chaillot (CDHEH) wird vom Staat unterstützt und ist in Architektur spezialisiert. Außerdem gibt es die Ecole Nationale des Chartes. Das Studium an dieser Schule ist kostenlos und das Diplom zum Archivar-Paläographer wird bei Abschluss ausgehändigt.

Aber auch an der Universität kann man sich auf Berufe im Kulturerbe, Museum und Archiv spezialisieren. Mehr Informationen und die vielen verschiedenen Studiengänge gibt es auf der Internetseite des Bildungsministeriums.

Private Schulen wie die Ecoles de Condé oder das Institut Supérieur des Arts (IESA) sind in Kunst spezialisiert, die Diplome sind staatlich anerkannt. Die Akkreditierung gilt jedoch nicht für jede private Schule.  Daher sollte man sich weitgehend im Voraus darüber informieren, genauso wie über die Kosten der Schulen.

Nützliche Links

- Internetportal für Kultur
- Liste der französischen Labors für Forschung in Instandhaltung und Restaurierung
- Netz der Städte und Länder der Geschichte und Kunst für die Ausbildung der Reiseführer

Siehe auch:

- Infozettel "Kuturerbe, Museen, Archive" als PDF-Datei