Seit den 70er Jahren werden immer mehr neue Materialien erfunden.

Immer kleiner, präziser und leichter sollen sie sein. Macro-und Nanomaterialien sind keine Fremdwörter mehr. Von Raumfahrt, Luftfahrt, Automobilindustrie über den medizinischen Bereich bis hin zu Musikinstrumenten - überall werden sie gebraucht.

Um in diesem Bereich später arbeiten zu können, muss man ein abgeschlossenes Ingenieurstudium vorweisen können. In Frankreich ist dies in den Ecoles d’Ingénieurs möglich. Der Einstieg ist entweder nach dem Abitur mit Bewerbungsmappen und Bewerbungsgesprächen an technischen Universitäten wie der Université Technologique de Belfort-Montbéliard (UTBM) oder an den Grandes Ecoles möglich. Um den an solchen Hochschulen geforderten Concours, d.h. die Aufnahmeprüfung, zu bestehen, muss man vorerst den Vorbereitungskurs, die sogenannte Prépa, absolvieren. Die Ecoles Normales Supérieures (ENS) bieten Spezialisierungen in diesem Bereich an, jedoch muss man mindestens ein abgeschlossenes Masterstudium besitzen, um dort studieren zu können.

Von besonders hohem Stellenwert auf diesem Spezialgebiet ist die Forschung. Noch unentdeckte Stoffe, mangelnde Recyclingverfahren, die Verbesserung von schon bestehenden Entdeckungen…, nicht umsonst ist Frankreich mit Japan, den USA sowie Deutschland an der Spitze des Forschungsgebietes. Allein aus diesem Grund ist es attraktiver Anziehungspunkt für exzellente Schüler. Besonders Grenobles Forschungszentren LETI und MINATEC werden als europäischer Kern für Micro- und Nanotechnologien angesehen, denn sie verfügen über 3.500 Plätze für Forscher und Wissenschaftler.

Nützliche Links

- Datenbank für die Branchen in Nanomaterialien
- Nationale Agentur für Forschung
- Stiftung Alfred Kastler für ausländische Forscher in Frankreich