Die Psychoanalyse, von Sigmund Freud ins Leben gerufen,...

...ist nicht Teil der klassichen medizinischen Methoden - so werden leider auch heutzutage weder die Kosten von den Krankenkassen übernommen, noch wird sie juristisch anerkannt. Trotzdem interessieren sich immer mehr Menschen für diese etwas andere Behandlungsweise, wie etwa die Hypnose. Die Vorgehensweisen sind sehr unterschiedlich und kommen auf den Psychoanalytiker an. Wer diesen Beruf ausüben möchte, muss diskret sein und ein offenes Ohr haben, da die Psychoanalyse - auch „talking cure“ genannt - besonders auf dem Zuhören beruht, um das Unterbewusstsein zu analysieren. Psychoanalyse ist nicht nur für Erwachsene geeignet, auch Kinder, Jugendliche oder ganze Familien können zusammen eine Therapie angehen. Es wird das Prinzip verfolgt, dem Patienten zur Selbstheilung zu verhelfen.

Es gibt kein universitäres Diplom für Psychoanalyse. Da man für diesen Beruf viel Hintergrundwissen im Bereich der Geisteswissenschaften benötigt, kann man erst ab dem Master diese Spezialisierung in Erwägung ziehen. Meistens sind die angehenden Psychoanalytiker von einer Ausbildung an der Société psychanalytique de Paris abhängig, die eine persönliche Analyse von sich selbst, Durchführungen von Behandlungen unter Beaufsichtigung und zahlreiche Teilnahmen an Seminaren beinhaltet.

Nützliche Links

- École Lacanienne de psychanalyse
- Association européenne des jeunes chercheurs en psychopathologie et psychanalyse - AEJCPP
- Portal der französischsprachigen Psychoanalyse