Wer Hilfe und Entwicklung im internationalen Bereich konkret fördern möchte...

...der kann dies im Rahmen der solidarischen und humanitären Ökonomie tun. Oftmals reicht der gute Wille, helfen zu wollen, nicht aus, denn ohne eine gute Ausbildung und erweiterte Basiskenntnisse ist es schwierig, die richtigen Ansätze zu finden. Darüber hinaus werden nicht nur medizinische Kenntnisse benötigt, sondern viel mehr Hintergrundwissen: Menschenrechte kann man nur mithilfe politischer, wirtschaftlicher oder juristischer Mittel durchsetzen.

Da die Entwicklungshilfe erst vor ungefähr zehn Jahren ins Leben gerufen wurde, sind die spezialisierten Studiengänge noch nicht sehr zahlreich. Jedoch steigt die Nachfrage nach ausgebildeten, kompetenten Fachkräften. In den meisten Fällen wird Ausschau nach solchen gehalten, die bereits Masterstudien vorweisen können.

An den Universitäten gibt es allgemeine Studiengänge in den Bereichen solidarische und humanitäre Ökonomie oder Entwicklungshilfe. Die Instituts d’Études Politiques – IEP, Sciences-Po genannt, bieten Studiengänge ab dem Masterniveau an. Ihre Spezialität: internationale Entwicklung und Kooperation.

Manche Elite-Hochschulen - Grandes Écoles - orientieren ihre Studiengänge eher in die Bereiche des Managements oder Ingenieurwesens. Gelehrt werden Fachkenntnisse und Schlüsselqualifikationen, die besonders in der nachhaltigen Entwicklung und Raumordnung eine wichtige Rolle spielen.

Nützliche Links

- Außenministerium - es beschäftigt sich mit den Menschenrechten, NGOs etc...-
- Zentrum für Forschung und Information für die Entwicklung

Siehe auch:

- Infozettel "solidarische Ökonomie" als PDF-Datei