Mit dem Studium der Tiermedizin stehen viele Türen offen!

Tierärzte können in ihren Praxen behandeln, Sie können sich jedoch auch für die Forschung entscheiden und an der Produktion und Entwicklung von Medikamenten arbeiten. Auch in Zoos kann man nicht auf sie verzichten, da sie Tierepidemien verhindern und Krankheiten frühzeitig erkennen. Außerdem versucht man dort auch manche Tierarten vor dem Aussterben zu retten. Immer mehr gefragt sind Tierärzte „on the road“, gewisser Maßen eine Ambulanz, die auf Anfrage direkt vor Ort sein kann, sei es auf Bauernhöfen, Gestüten, …

In Frankreich gibt es insgesamt 4 nationale Veterinärschulen - ENV - in Alfort, Lyon, Toulouse und Nantes. Um dort angenommen zu werden muss man erst eine schwere Aufnahmeprüfung, den concours, bestehen. Für dessen Vorbereitung absolviert man eine 2-jährige Prépa section biologie, physique, chimie, sciences de la terre, (BCPST), an der Universität in Biologie oder man bereitet sich mit einem Brevet de Technicien Supérieur (BTS) vor. Auch wenn die Concours je nach Vorbereitung variieren, bleiben sie sehr selektiv. Das Veterinärstudium schließt man innerhalb von 5 bis 7 Jahren ab.

Für Ausländer, die in ihrem Heimatland bereits Tiermedizin studieren, besteht die Möglichkeit, an einer der französischen Schulen zwischen drei Monaten und einem Jahr zu studieren.

Die Spezialisierungen im Bereich der Tiermedizin sind sehr verschieden; man wählt sie ab dem 7. Semester, also vergleichbar mit dem Master-Niveau.

Nützliche Links

- Französische Kooperation in Tiermedizin France Vétérinaire International (FVI)
- Conseil de l’ordre des vétérinaires
- Organisation Mondiale de la Santé Animale - OIE

Siehe auch:

- Infozettel "Veterinärmedizin" als PDF-Datei