Mülltrennung, Recycling, Wasseraufbereitung und mehr...

...sind Begriffe unseres alltäglichen Wortschatzes. Und es wird uns genauso jeden Tag vor Augen geführt, dass wir noch lange nicht genug tun für den Schutz und die Erhaltung unseres Lebensraums Erde. Aus dem Erwachen unserer Gesellschaft sowie der notwendigen Sensibilisierung heraus hat sich eine ganz neue Branche entwickelt und mit ihr viele moderne Berufsfelder. Als Antwort auf die Notwendigkeit wurden und werden immer noch Studiengänge eingerichtet, die im Bereich der Umwelt- und Geowissenschaften kompetente Forscher und Experten ausbilden.

Das Studium an der Universität dauert in der Regel zwischen 3 und 5 Jahren. Danach stehen die Türen offen in der Forschung sowie in der freien Wirtschaft. Bessere Chancen hat man mit einem Bachelor in Disziplinen wie Biologie, um sich dann im Master auf Umwelt- und Geowissenschaften zu konzentrieren.
Doch es gibt nicht nur die Universität, auch bei einem Ingenieurstudium ist eine Spezialisierung im Bereich der Umwelt möglich. Weiterhin bilden die sogenannten écoles spécialisées zu Experten der Umwelt aus. Um in den Studien- und Ausbildungsprogrammen der Ingenieurschulen aufgenommen zu werden, muss man erst die Aufnahmeprüfungen bestehen.

Nicht zu vergessen ist die Forschung, die ein Zentralelement der Umwelt- und Geowissenschaften darstellt. Es ist eine richtige Herausforderung, denn es gilt noch Vieles zu erforschen, und zwar auf zahlreichen Gebieten wie Geologie, Geochemie usw. Das nationale Zentrum für Forschung - CNRS - ist in diesem Bereich sehr aktiv - und natürlich auch international. Im Jahr 2008 wurde ein französischer Forscher mit dem angesehenen „Prix Blue Planet 2008“ gekrönt.

Nützliche Links

- Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung
- Französische Institut für Umwelt
- Agentur für Umweltschutz und Energie 

Siehe auch:

- Infozettel "Umwelt- und Geowissenschaften" als PDF-Datei