Ob im Fernsehen, im Briefkasten, im Radio, auf der Straße...

...sie ist omnipräsent und unumgänglich: die Werbung! Dieser Spiegel der Gesellschaft ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und kurbelt den Konsum an. Wer Ideen hat, wie man ein Produkt so attraktiv wie möglich und unentbehrlich machen kann, kann seiner Kreativität in der Werbung freien Lauf lassen.

Gute Ideen sind zwar die Basis, trotzdem muss man Methoden und Marketingstrategien erlernen. Dafür ist in jedem Fall ein Studium wichtig. Unentbehrlich sind darüber hinaus vor allem die wertvollen Erfahrungen im Rahmen diverser Praktika, die es den jungen Studenten ermöglichen, Theorie in die Praxis umzusetzen, Methoden zu erwerben sowie wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Wer ein kurzes und knappes Studium vorzieht, kann in Frankreich in 2 Jahren ein Diplômes universitaires de technologie (DUT) oder ein Brevet de Technicien Supérieur (BTS) machen. Diese Ausbildung ist sehr praxisorientiert und ermöglicht einen raschen Einstieg in das Berufsleben. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, nach den 2 Jahren eine licence professionnelle zu integrieren, sprich einen berufsorientierten Bachelor.

An den Universitäten gibt es Bachelor in Information et Communication, diese sind aber nicht nur auf Werbung spezialisiert. Man kann solch einen Bachelor an den meisten französischen Universitäten absolvieren, wie zum Beispiel Aix-Marseille 1, Evry, Nantes, Strasbourg oder Tours

Diejenigen, die länger studieren möchten, können nach dem Bachelor im Bereich der Werbung einen Master machen, zum Beispiel an der École de Communication von Sciences-Po in Paris oder dem Institut européen de marketing direct in Lille.

Aber auch manche französische Grandes Écoles – die Elite-Hochschulen - bieten Studiengänge im Bereich der Werbung an und sind in dieser Branche spezialisiert wie beispielsweise die École des hautes études en sciences de l’information et de la communication (CELSA) in Paris, die École Supérieure de publicité (ESP), die INSEEC, die École supérieure de communication et de publicité (ISCOM)  oder die Sup de Pub.
Bei den Grandes Écoles ist darauf zu achten, dass sie die Akkreditierungsvorrausetzungen erfüllen, das heißt, dass sie national anerkannt sind.
Nicht zu vergessen sind auch die künstlerischen Ausbildungen, die auch zu Berufen im Bereich der Werbung führen können, wie mit der École des Beaux-Arts oder der École supérieure des arts et de la communication in Pau.  

Siehe auch:

- Infozettel "Werbung" als PDF-Datei