ERASMUS Studierendenmobilität für Praktika bietet Studierenden die Möglichkeit, ein 2- bis 12-monatiges Praktikum im Ausland zu absolvieren.

Dank des Erasmus-Programms dürfen Studierende während des Bachelor-, Master-, sowie Promotionsstudiums jeweils ein 2- bis 12-monatiges Praktikum im Ausland absolvieren. Außerdem dürfen die Absolventen ein Jahr lang nach dem abgeschlossenen Studium ein Erasmus-Praktikum absolvieren.

Wie lange dauert dieses Programm? 2 bis 12 Monate

Wo kann man das Praktikum absolvieren? Gastorganisationen für Studierendenpraktika können Unternehmen, Ausbildungszentren, Forschungszentren und andere Organisationen sein. Informationen zu Praktika in Frankreich und Hilfe bei der Suche finden Sie unter diesem Link. Ausgeschlossen sind EU-Institutionen und sonstige EU-Einrichtungen einschließlich spezialisierte Agenturen oder Organisationen, die EU-Programme verwalten (um mögliche Interessenskonflikte und / oder Doppelfinanzierungen zu vermeiden) sowie nationale diplomatische Vertretungen (Botschaft und Konsulat) des Heimatlandes des Studierenden.

An wen muss man sich wenden, um sich zu bewerben? Zunächst sollte man sich beim Akademischen Auslandsamt der Heimathochschule erkundigen.

Was muss jeder Studierende vor der Abreise erledigen?

  • Der Studierende muss über eine Praktikumsvereinbarung (Placement Agreement) verfügen, die die Mobilitätsperiode abdeckt und sowohl vom Studierenden als auch seiner / ihrer Heimathochschuleinrichtung unterschrieben wird.
  • Der Studierende muss über eine Ausbildungsvereinbarung (Training Agreement) mit dem spezifischen Programm für die Praktikumszeit verfügen. Diese Vereinbarung muss von der Heimathochschule und der Gastorganisation gegengezeichnet werden.
  • Der Praktikant muss auch über eine Qualitätsvereinbarung (Quality Commitment) mit den spezifischen Rechten und Pflichten aller an einem Auslandspraktikum beteiligten Parteien verfügen.
  • Die Erasmus-Studentencharta mit den Rechten und Pflichten der / des Studierenden bezogen auf ihren / seinen Studienaufenthalt im Ausland muss auch dabei sein.

Was muss der Studierende am Ende des Auslandsaufenthaltes noch erledigen?

  • Die Heimathochschule muss die Auslandsphase zur Gänze anerkennen, vorzugsweise mit ECTS Credits. Die Anerkennung beruht auf der von allen Beteiligten vor Beginn der Mobilitätsphase genehmigten Ausbildungsvereinbarung.
  • Wenn ein Praktikumsaufenthalt nicht im Studienaufbau des Studierenden vorgesehen ist, sorgt die Heimathochschule dennoch für die Anerkennung der Leistung. Dies macht sie entweder durch einen zusätzlichen Vermerk im Bachelor-Zeugnis, bzw. durch ein Transcript of records. Zusätzlich wird die Verwendung des Dokuments Europass Mobilität empfohlen.

Über welche finanziellen Unterstützungen kann der Student verfügen?

  • Als Beitrag zur Deckung ihrer Reise- und Aufenthaltskosten (einschließlich Versicherungs- und Visakosten) in Verbindung mit ihrem Auslandsaufenthalt erhalten Studierende ein ERASMUS Stipendium
  • Bei Studierenden, die bereits ein Stipendium oder Darlehen in Deutschland erhalten, können die Zahlungen während des ERASMUS-Praktikums weiterlaufen.

Können Sprachkurse angeboten werden? Falls ein Kurs angeboten wird, können ERASMUS Studierende vor Beginn des Praktikumsaufenthaltes einen ERASMUS Intensivsprachkurs (EILC) in der Gastsprache absolvieren, für den ebenfalls eine Finanzhilfe gewährt werden kann.