Die wichtigsten deutsch-französichen Hochschulabkommen auf einen Blick.

Abkommen vom 10. Juli 1980

Befreiung vom Sprachtest zur Einschreibung ins Grundstudium an französischen Universitäten: Abkommen über die Befreiung vom Sprachtest zur Zulassung an den Hochschulen des Partnerlandes, gültig für Schüler aus bilingualen Schulformen, deutsch-französischen Gymnasien, Schüler bilingualer Schulformen oder eines deutsch-französischen Gymnasiums, die Französisch bzw. Deutsch bis zum Abitur gelernt und Französisch bzw. Deutsch als Prüfungsfach im Abitur/Baccalauréat gewählt haben, müssen sich keinem Sprachtest unterziehen.

Abkommen vom 4. November 1988

(Erweiterung des Abkommens vom 10. Juli 1980)
Schüler mit Allgemeiner Hochschulreife nach deutschem Recht und einer mindestens ausreichenden/befriedigenden Note im Leistungsfach Französisch müssen sich keinem Sprachtest unterziehen.

Abkommen vom 10. Juli 1980

Abkommen über die Anerkennung von Schulzeiten, Prüfungen und Abschlüssen für den Zugang zum Studium der Literatur-, Geistes- und Naturwissenschaften an einer Hochschuleinrichtung des Partnerlandes.

Gleichstellung zwischen:

  • Baccalauréat und Hochschulreife (ermöglicht Hochschulzugang)
  • Einem Jahr Hochschulstudium in Frankreich und zwei Semestern Hochschulstudium in Deutschland (ermöglicht die Fortsetzung des Studiums im 2. Studienjahr des DEUG oder 3. Semester)
  • DEUG (oder Äquivalent) und Zwischenprüfung, Vordiplomprüfung (oder Äquivalent): ermöglicht die Fortsetzung des Studiums im Hauptstudium / 5. Semester oder zweitem Studienabschnitt / 3. Studienjahr
  • Licence und 6 Semester Studium mit bestandener Zwischenprüfung (oder Äquivalent) + zwei Hauptseminarscheine. Ermöglicht die Fortsetzung des Studiums im 7. Semester oder 2. Jahr des 2. Studienabschnittes bzw. im 4. Studienjahr
  • Maîtrise und Magister, 1. Staatsexamen oder Diplomhauptprüfung. Ermöglicht die Fortsetzung des Studiums im 3. Studienabschnitt und Vorbereitung der Promotion. Ein Antrag auf Befreiung vom "Diplôme d’Etudes Approfondies" (D.E.A.) kann unter Umständen gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass diese per Abkommen ausgearbeiteten Gleichstellungen der Abschlüsse zwischen Deutschland und Frankreich die Einstufung in das gewünschte Studienjahr nicht erzwingen können. Die Entscheidung darüber wird durch den Präsidenten der Universität auf Vorschlag eines pädagogischen Ausschusses von der Hochschule gefällt.

Abkommen vom 27.Oktober 1986

Anerkennung von Schulzeiten, Prüfungen und Abschlüssen: Erweiterung des Abkommens vom 10. Juli 1980 mit Erläuterungen zu den betriebswirtschaftlichen und juristischen Fachrichtungen. Anerkennung von Schulzeiten, Prüfungen und Abschlüssen bei Zugang zum Hochschulstudium in den Partnerländern in den betriebs- und volkswirtschaftlichen Fachrichtungen, Politikwissenschaften und Jura.

Gemeinsame Erklärung vom 26. Oktober 2004

Generelle Vergleichbarkeit von Abschlüssen in der beruflichen Bildung
Gleichstellung zwischen:

  • dem französischen Certificat d’Aptitude Professionelle (CAP) und einem in der dualen Berufsausbildung mit einer Regelausbildungsdauer von zwei Jahren erhaltenen deutschen Abschlusszeugnisses in der Berufsausbildung.
  • dem französischen Brevet professionnel (BP) und dem französischen Baccalauréat professionnel und einem in der dualen Berufsausbildung mit einer Regelausbildungsdauer von drei bis dreieinhalb Jahren erhaltenen deutschen Abschlusszeugnisses in der Berufsausbildung.

Nützliche Links:    

Alle Hochschulabkommen beider Länder
Deutsch-französische Hochschulabkommen (DAAD).pdf