Freiwilligendienste in Frankreich

Haben Sie schon mal überlegt an einem gemeinnützlichen Projekt in Frankreich teilzunehmen? Oder ein Jahr die eigene Muttersprache an Schulen oder Gymnasien beizubringen?

Ein Freiwiligendienst in Frankreich ist eine sehr gute Vorbereitung für ein Studium in Frankreich, wo man die französische Kultur entdecken aber auch seine französische Kenntnisse verbessern kann.

Der deutsch-französische Freiwilligendienst

Der deutsch-französische Freiwilligendienst ist ein Programm des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW). Es richtet sich speziell an junge Deutsche und Franzosen zwischen 18 und 25 Jahren. In diesem Rahmen entsenden jedes Jahr deutsche und französische Vereine und Schulen je einen Freiwilligen in das Partnerland für eine Dauer von 10 bis 12 Monaten.

Dieser Freiwilligendienst ermöglicht es jungen Erwachsenen, eine interkulturelle Erfahrung zu machen, sowie sich in der Sprache des jeweiligen Partnerlandes zu verbessern. Dafür müssen Sie einen Motivationsbrief und einen Lebenslauf an die teilnehmenden Vereine schicken oder auf eine der Ausschreibungen auf der Website antworten.

Mögliche Einsatzbereiche:

  •     Schulbereich
  •     Hochschulbereich
  •     Sozialer Bereich
  •     Ökologischer Bereich
  •     Sportbereich
  •     Kulturbereich
  •     Gebietskörperschaften


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Europäisches Solidaritätskorps

Das Europäische Solidaritätskorps ist ein Programm der Europäischen Union, das jungen Erwachsenen zwischen 17 und 30 Jahren ermöglicht, an einem gemeinnützigen Projekt im Ausland teilzunehmen. Dabei machen Sie inspirierende und bereichernde Erfahrungen und haben außerdem die Chance, etwas zu verändern und Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen weiterzuentwickeln

Das Europäische Solidaritätskorps wird über Zuschüsse an Organisationen finanziert, die über Ausschreibungen vergeben werden. 

Junge Menschen, die sich für solche Aktivitäten interessieren, müssen sich auf dem Portal des Europäischen Solidaritätskorps registrieren. Das Portal des Europäischen Solidaritätskorps bietet jungen Menschen und Organisationen, die einen Zuschuss erhalten haben, ein Forum, über das sie Aktivitäten durchführen und zusammenfinden können.

 

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Internationaler Jugendfreiwilligendienst in Frankreich

Der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) ist der neue Auslandsfreiwilligendienst des Bundesfamilienministeriums, der die Möglichkeit bietet, sich im Ausland zu engagieren (beziehungsweise in Frankreich) und dadurch interkulturelle, gesellschaftspolitische und persönliche Erfahrungen in einer anderen Kultur zu sammeln.

In der Regel findet der Einsatz im sozialen oder ökologischen Bereich sowie in der Friedens- und Versöhnungsarbeit statt.

 

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Workcamps

Workcamps, in Frankreich auch unter dem Namen "chantiers bénévoles" bekannt, sind so genannte Kurzzeitfreiwilligendienste. Es handelt sich um die Mitarbeit an gemeinnützigen Projekten meist im sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereich.

Die Teilnehmer zahlen eine Anmelde- und Vermittlungsgebühr an ihre (nationale) Organisation und tragen die Kosten für die An- und Rückreise selbst. Unterkunft, Verpflegung, Versicherung und Freizeitprogramm sind dann als Gegenleistung für die Mitarbeit am Projekt frei.

Arbeitsprojekte der Workcamps in Frankreich sind beispielsweise die Restaurierung denkmalgeschützter Gebäude, Kriegsgräberpflege, Organisation eines Kultur-, Jugend- oder Musikfestivals, Renovierung eines Jugendhauses, Kindergartens oder Behindertenheims sowie Umweltschutzarbeiten. In den Camps arbeiten und leben in der Regel 10-20 Teilnehmer zwischen 18 und 26 Jahren für 2-4 Wochen (meist im Sommer).

Neben der Fertigstellung des jeweiligen Arbeitsprojektes stehen im gemeinsamen Campalltag mit Selbstversorgung und bei der Freizeitgestaltung (Ausflüge in die Umgebung, Erkunden des Camplandes) interkulturelles Lernen, Sprachenlernen und der Abbau von Vorurteilen durch direktes Erleben im Mittelpunkt.

 

Workcamp Angebote in Frankreich:

 

Fremdsprachassistenz in Frankreich

Sie studieren Sprachwissenschaften oder auf Lehramt? Haben Sie schon an einer praktischen Erfahrung in einer Bildungseinrichtung gedacht? Dann kommen Sie nach Frankreich als Fremdsprachassistent.

Die Fremdsprachenassistenz (FSA) im Ausland ist von dem Pädagogischen Austauschdienst verwaltet. Dieses Programm richtet sich an deutschen Studierenden, die schon bereits 4 Semester belegt haben. Studierende, die die Sprache des Ziellandes studieren, oder zukünftige Lehrkräfte (auch mit anderen Fächer als der Landsprache aber Kenntnisse auf Niveau B1) sind, werden bevorzugt.

Die Aufgaben der FSA sind vor allem die Vermittlung sprachpraktischer Fähigkeiten, dafür übernehmen sie einzelne Unterrichtsabschnitte. Extracurriculare Aktivitäten wie beispielweise Theater-AG, Lesezirkel… sind außerhalb des Fremdsprachenunterrichts möglich. Das Ziel ist Freude an der deutschen Sprache und Interesse an Deutschland zu wecken.
 
Die Assistenzzeit dauert vom Oktober bis Ende März. Die Bewerber können nicht ihren Einsatzort wählen, es besteht jedoch die Möglichkeit Wünsche zu äußern über die Einsatzregion. Die Assistenten bekommen einen monatlichen Unterhaltszuschuss vom Gastland. Für die FSA in Frankreich liegt den Zuschuss bei ca. 790€ inkl. Krankrenversicherung.

Die Bewerbung erfolgt online (bis Dezember jeden Jahres). Die Assistenzzeit kann als Studienleistung anerkannt werden, es ist allerdings in den einzelnen Hochschulen unterschiedlich. Außerdem erhalten von den PAD die zukünftigen AssistentInnen praktische und länderspezifische Informationen zur Vorbereitung und Durchführung ihrer Assistenzzeit. Die Gastländer organisieren ebenfalls Einführungstagungen.

 

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Lektorenprogramm Mobiklasse

Das Programm Mobiklasse ist von dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW)  und den Deutsch-Französischen Häusern koordiniert.


Die LektorInnen sind in den verschiedenen französischen Regionen verteilt. Jedes Jahr sind sie insgesamt 11 und gehören zu Goethe Institute oder Institute der Fédération des Maisons Franco-Allemandes. Ihre Aufgabe sind Sprachanimationen in den Klassenzimmern zu machen, und zeigen den SchülerInnen welche interessanten Brücken sie zwischen beiden Sprachen entdecken können.

Sie stellen auch das kulturelle Leben ihres Nachbarn vor und lernen Mobilitätsprogramme zu kennen. Die Bildungseinrichtungen stellen Mobilitätsanfrage und die LektorInnen nehmen mit den Verantwortlichen Kontakt auf.

Die LektorInnen nehmen im Laufe des Jahres an verschiedenen Seminaren und Weiterbildungen teil.

 

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